In den kommenden zwei Jahren geht unsere Sportlandesrätin mit ihren Mitarbeiter*innen auf Sport-Schnuppertour. Bei ihrer fünften Station machte sie im Karateverband halt.

Um die Vielfalt der Vorarlberger Sportsszene aufzuzeigen, Verbände und Vereine präsentieren und dadurch möglichst viele Menschen die Begeisterung an der Bewegung zu vermitteln. Zudem auch die Personen in den jeweiligen Sportarten kennen zu lernen. Dieses Ziel verfolgt unsere Sportlandesrätin Martina Rüscher mit ihrem Projekt „Sportschnuppern durchs Ländle“.

In den kommenden zwei Jahren will sie gemeinsam mit ihrem Büro-Team und den Mitarbeitern des Sportreferats allen Sportverbänden in Vorarlberg einen Besuch abstatten und im Rahmen eines Schnuppertrainings die Sportarten selbst ausprobieren und mittrainieren.

Nach dem Auftakt mit Badminton, Fechten, Klettern und Handball war Karate auf dem Programm. Da unsere Sportart mit Karate-Do und dem Karatesport sehr vielfältig ist, war die Herausforderung für uns vor allem, das breite Spektrum von Karate im Rahmen eines zweistündigen Schnuppertrainings zu vermitteln. So trainierte die (übrigens sehr fitte!) Landesrätin in einer Trainingsgruppe mit, die aus Kindern, Nachwuchssportler*innen und Erwachsenen – bei denen Albert Lecker mit 79 Jahren der älteste war – bestand.

Zu jeder Sportart gehört die richtige Sportbekleidung, Frau Landesrätin wurde deshalb zu Beginn mit einem personifizierten Karate-Gi eingekleidet. Anschließend wurden dem gesamten, sehr engagierten Landhaus-Team die Block- und Schlagtechniken der Karate-Grundschule vorgeführt, einige davon wurden auch schon mit großem Eifer und Konzentration geübt. Einblicke in unsere Selbstverteidigungs-Strategie „Self Protect Management“ und Training „Kumite am Ball“ waren die weiteren Programmpunkte.

Als nächstes zeigten wir beispielhaft auf, wie wir Kinder an den Wettkampfsport heranführen. Wie dieser in der Praxis ausschaut, demonstrierten Carmen Platisa, Sara Skrijelj, Yannick Böhler und Hamsat Israilov als schon erfahrene Leistungssportler*innen in Form von Freikämpfen. Beeindruckt waren unsere Gäste im Anschluss nicht nur von der Vorführung der Kata Gankaku durch Nationalteamsportler Vincent Forster, sondern auch von Albert Lecker und seiner Vorführung der Kata Heian Sandan, der mit seinen fast 80 Jahren bewies, dass man Karate tatsächlich bis ins hohe Alter machen kann. Albert begeisterte so sehr, dass die Sportlandesrätin sogar darauf bestand, mit allen zusammen ihre erste Kata Taikyoku Shodan zu „laufen“.

Damit war gleichzeitig auch die Frage beantwortet, wer alles Karate lernen und ausführen kann – ganz einfach: „JEDER KANN KARATE“!

So ging ein lehrreicher, informativer Trainingsabend wieder viel zu schnell vorbei. Wir hatten viele begeisternde Trainingsteilnehmer und hoffen, LR Martina Rüscher und ihrem Team Karate um einiges näher gebracht zu haben.

Vielen Dank für euren Besuch!