Betti Plank wurde bei der EKF Karate Europameisterschaft in Guadalajara erneut Vize-Europameisterin!

Mit einem 0:5 unterlag die Heeresleistungssportlerin der Französin Sophia Bouderbane im Finale der EM in Spanien.

Es war ein hartes Ergebnis, dass Bettina Plank gegen die Französin akzeptieren musst. „Dieses Ergebnis widerspiegelt leider nicht die Leistung von Bettina im Finale“ betont Gerhard Grafoner, Sportdirektor von KARATE VORARLBERG der die Meisterschaft in Guadalajara vor Ort mitverfolgte.

Bettina hatte schon im Vorfeld erwartet, dass Bouderbane sehr passiv auftreten würde, was sich in den ersten Sekunden bestätigte. Die erste Wertung ging trotzdem an die Französin, beide Kämpferinnen setzten zeitgleich einen Angriff, doch während der von Bouderbane gezählt wurde, ging Planks Fauststoss ins Leere. Anschließend erhöhte sich der Druck auf die Vorarlbergerin, die ja schon im Vorjahr EM-Silber gewonnen hatte. Sie suchte ihr Heil in der Offensive und wurde von ihrer Gegnerin ausgekontert.

„Bettina hat alles probiert, ihr kann man in diesem Kampf keinen Vorwurf machen. Vor allem, wenn wir bedenken, wie stark sie sich in den Vorrunden der Einzel- und Teambegegnungen präsentiert hatte“ analysiert Grafoner.

Plank haderte nach dem verlorenen Finale mit dem Kampfverlauf. Nach der ersten Emotion bilanzierte sie die ganzen Titelkämpfe doch positiv: „Grundsätzlich bin ich mit der Silbermedaille glücklich. Über den erneuten Finaleinzug habe ich mich extrem gefreut. Im Finale ist es mir leider nicht gelaufen“.

Es war das vierte EM Finale in der Kariere von Bettina Plank. 2015 hatte sie bereits in Istanbul den europäischen Thron bestiegen. Zudem war es ein weiterer Schritt des großen Karriereziels der 27-jährigen. Mit der Finalteilnahme sammelte sie wichtige Punkte im Kampf um die Qualifikation für Tokyo 2020. Außerdem qualifiziert sich Bettina für die European Games, die im Juni in Minsk stattfinden.

Eine weiter Medaille gab es für die Auswahl von KARATE AUSTRIA. Der Salzburger Stefan Pokorny durfte in der Kategorie Kumite -67 kg – wie im vergangenen Jahr – über eine Bronzemedaille jubeln! „Jetzt werde ich für meine harte Arbeit belohnt und es wird mein Leistungsvermögen nach vielen Jahren des Pechs endlich richtig eingeordnet“ sagte der Salzburger Karateka.