Einmal mehr hat Bettina Plank gezeigt, dass bei Großereignissen, verlass auf sie ist.

Nach der Silbermedaille bei den European Olympic Games, dem Europameiststertitel 2015 und dem 3. Platz bei der Heimweltmeisterschaft im vergangenen Jahr in Linz, holte sich Vorarlberg Sportlerin des Jahres auch bei den diesjährigen Europameisterschaften in Izmit/Türkei die Bronzemedaille.

Nachdem sie sich über die Hoffnungsrunde bis ins kleine Finale vorgekämpft hatte, wartete im Medaillenmatch um Bronze die Tschechin Adriana Crhonkova. Bettina beherschte den Kampf, konnte jedoch – aufgrund der Passivität ihrer Pedantin 1:50 Minuten lang keinen Zähler erzielen. Zehn Sekunden vor Schluss die Entscheidung: Nach einer blitzschnellen Beintechnik von Bettina blieben die Wertungsfahnen der Kampfrichtung unten, Trainer Juan Luis Benitez forderte einen Videobeweis. Er bekam Recht, die Feldkircherin zog mit 3:0 davon und konnte den Vorsprung über Kampfdistanz bringen.

„Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen. Ich bin froh, dass sich das Vorjahres-EM-Dèjá-vu nicht wiederholte, als ich das kleine Finale verloren hatte“ zeigte sich Bettina überglücklich.

Auch der ÖKB Generalsekretär Ewald Roth analysierte: „Betti kämpfte in allen Begegnungen taktisch sehr klug, sie ist in der Form ihres Lebens und hätte sich das Finale verdient. Aber im dritten Vorrundenkampf gab es leider eine fragwürdige Entscheidung gegen sie“.

Gold gab es dagegen für Alisa Buchinger in der Klasse Kumite -68 kg. Die Salzburgerin siegte im Finale mit 5:1 gegen die Französin Agier Alizee. Im Kumite Team Wettbewerb landeten die Österreichischen Mädels unter 29 teilnehmenden Nationen den 7. Platz.

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