„Die phantastische Serie wird prolongiert!“, strahlte Österreichs Generalsekretär Ewald Roth schon nachdem die 52. Karate-Europameisterschaft im türkischen Izmit in Kocaeli erst sechs Stunden alt gewesen war.

Durch den Finaleinzug von Alisa Buchinger stand fest, dass Österreich auch 2017 mit mindestens einer Medaille heimkehren wird. Seit 2011 gab es (mit Ausnahme von 2012) immer mindestens einmal Edelmetall für den ÖKB.

Einen Krimi erlebten die Österreich-Fans in der 50 Kilo-Kategorie: Die WM-Bronzene Bettina Plank scheiterte nach souveränen 7:0 und 4:0-Siegen zwar erst überraschend und nach fragwürdigen Kampfrichterwertungen in Runde drei gegen Duygu Bugur GER mit 2:4. Dann aber bäumte sich die Karate-do Wels-Athletin noch einmal großartig auf und setzte sich in der Hoffnungsrunde überraschend gegen Angstgegnerin Alexandra Recchia (Fra) mit 1:0 durch. Nun kämpft die 25-Jährige, die enorm stark kämpfte, am Samstag um EM-Bronze.

Am Freitag wird Österreich mit Buchinger, der WM-Bronzenen Bettina Plank und mit den Debütantinnen U-21-EM-Bronzemedaillen-Gewinnerin Mariam Elaswad sowie der österreichischen Meisterin Nina Vorderleitner auch im Teambewerb an den Start gehen. Auch im Team hat das rot-weiß-rote Quartett Außenseiterchancen auf eine Medaille.

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