KARATE VORARLBERG hat am Montag, dem 02. September alle Mitgliedsvereine eingeladen, einen Prozess zum Thema „Was alles ist Karate“ mit einem Workshop in den Räumlichkeiten der FH Dornbirn einzuläuten. Über 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich bunt gemischt aus Funktionären, Sportlern und Eltern von Kindern der Vereine zusammensetzten, erlebten einen spannenden und auch informativen Abend, der professionell vom OLYMPIAZENTRUM VORARLBERG moderiert wurde.

Verbandspräsident Peter Karg begrüßte die Teilnehmer aus den Mitgliedsvereinen, als Gäste eine Delegation des Traditionellen Karateverbandes Vorarlberg und Simone Schmelzenbach, Antje Peuckert und Sebastian Manhart vom Olympiazentrum und ging in kurzen Worten auf die Wichtigkeit dieses Prozesses für die Entwicklung des Verbandes ein.Wir wollen mit diesem Prozess, der heute startet und den wir gemeinsam machen wollen, von der Frage „Was alles ist Karate?“ zur Antwort „Das ist für uns Karate!“ kommen. Wir diskutieren nicht über die vielfachen Ausführungsformen von Karate, wie die Disziplinen Kata und Kumite oder die vielen Stilrichtungen, die sich im Laufe der Jahrhunderte ergeben haben, wir diskutieren über die vielen Anwendungsformen, die Karate in seiner Vielfältigkeit bietet.Wir wollen zu einem gemeinsamen Bewusstsein und Verständnis aller Anwendungsformen finden, wir wollen bewusst entscheiden können, welche wir aktivieren und wer was macht. Am Ende des Prozesses sehen wir uns alle – den Verband und die Vereine – in einer gemeinsamen und übereinstimmenden Sichtweise über den Einsatz unserer Ressourcen, unserer Zeit und Energie und der richtigen Einschätzung des erforderlichen Know how’s, um das was wir tun, auch mit Erfolg tun zu können. Wir haben eine gute Basis für Entscheidungen, was wichtig und was weniger wichtig ist, können Ballast abwerfen und unnötige Aufwände vermeiden. Kurz – wir sind ein handlungs- und entwicklungsfähiges Team!

Nach dem come together und der Begrüßung stellte das Moderatorenteam sich und den geplanten Ablauf des Abends vor. In der World Café-Methodik wurde ein erstes, gemeinsames Bild des großen Angebotsspektrums von Karate erstellt, das sich von Kinder-Karate über den Spitzensport bis zum Seniorenkarate erstreckt.

In einem zweiten Schritt wurden die gesammelten Begriffe mit dem Ergebnis priorisiert, dass Vereine im Bewusstsein ihre Stärken im Breitensport sehen, dass Erfolg im Leistungs- und Spitzensport mehr und mehr professionelle Strukturen und ein großes Budget erfordert. Ein nicht ganz unerwartetes Ergebnis, das aber die künftige Ausrichtung des Teams Verband-Vereine jedenfalls beeinflussen wird.

Nach einer Zusammenfassung der Ergebnisse werden die nächsten Prozessschritte festgelegt – gemeinsam – denn das «Gemeinsame» steht auch bei diesem Entwicklungsprozess im Vordergrund!